Kompost herstellen

Um einen vernünftigen Kompost zu erhalten, reicht es nicht, die Gartenabfälle einfach in einer Ecke zu lagern und zu warten, bis sie verrottet sind. Da sollte man schon ein wenig nachhelfen. Wie mache ich nun guten Kompost?

Komposthaufen anlegen

Zuerst einmal brauche ich doch einiges an Patz für meinen Komposthaufen. Optimal wäre eine Länge von drei Metern, und die Breite sollte auch nicht unter einem Meter betragen. Ein halbschattiger Platz wäre am besten, aber Kompost kann auch unter Bäumen angefertigt werden. Nur viel pralles Sonnenlicht sollte  man vermeiden, da der Haufen sonst zu schnell austrocknet.

Oder man baut die Kompostecke über Eck, so habe ich es gemacht. Wichtig ist jedenfalls, daß Platz ist für DREI ! Komposthaufen.

Warum für drei, werden Sie fragen, wo ich doch nur einen Komposthaufen haben möchte?

Der erste Haufen besteht aus dem Ausgangsmaterial: Hier werfe ich alle Abfälle aus dem Garten rauf, die so anfallen. Die beiden anderen Plätze bleiben vorerst leer.

Kompost umsetzen

Wenn der Komposthaufen nun groß genug ist, daß nichts mehr rauf geht, wird er umgesetzt. Alternativ sollte man aber auch nicht zu lange warten, ich setze jedes halbe Jahr meinen Kompost um, sonst zersetzt er sich immer weiter, wird aber sehr grob, da Zweige unter diesen Bedingungen länger zur Verrotten brauchen als Blätter zum Beispiel.

Der Haufen wird komplett, möglichst von vorne nach hinten, auf den zweiten freien Platz umgeschichtet. Dazu gebe ich als Verrottungshilfe immer etwas zerknülltes Zeitungspapier. Das mögen die Regenwürmer so gerne, denn es fördert ihre Weiterbildung!

Nein, natürlich nicht, aber sie sammeln sich im Innern in diesen Papierteilen. Ich weiß nicht genau, warum es so ist, habe ich aber einmal von einen erfahrenen Gärtner gehört, und es funktioniert wirklich gut. So verrottet der Haufen ziemlich schnell ohne chemische Zusätze.

Da nun der erste Platz wieder leer geworden ist, geht das Sammeln von vorne los. Den umgesetzten Haufen läßt man in Ruhe fertig werden, er wird mit einer Lage Erde abgedeckt, festgeklopft und immer feucht gehalten.Sonst mache ich nichts damit.

Und jetzt: Den Kompost sieben und fertigstellen

Der zweite Haufen hat ja ein halbes Jahr unberührt gelegen und kann nun zu Komposterde verarbeitet werden. Sie werden festgestellt haben, daß er nur noch etwa ein Drittel so hoch ist wie ursprünglich, als sie ihn umgesetzt hatten.

Das ist nun etwa ein Jahr her, als Sie angefangen haben, diesen Haufen anzulegen. Er bist jetzt schön durchkompostiert und kann als Komposterde in den Garten ausgebracht werden.

Doch halt! Vorher sollte er mit einem Kompostsieb von größeren unverrotteten Stücken befreit werden. Sie werden staunen, was Sie da alles in Ihrem Sieb finden: einige Stückchen Hartholz, nicht ganz verrottete Wurzelballen von Pflanzen, ein paar Küchenmesser und Gartenschippchen…..

Ich staune immer wieder, was sich da alles so anfindet!!

Das Ergebns: Nahrhafte Komposterde
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fertiger Kompost sollte etwas feucht sein,
gut verrottet und nicht zu lange
liegengelassen werden

 

So kann dann fertige Komposterde aussehen.

Hier ist alles vollständig verrottet, und das Material ist noch nicht versandet, was passieren kann, wenn man sich zu lange Zeit mit dem Sieben läßt oder aber keine Verrottungshilfen wie zB. alte Zeitungen mit eingearbeitet hat.

So ein frischer Kompost sollte nun aber baldmöglichst auf die Beete gebracht werden, damit die ganzen Nährstoffe nicht verfliegen und zum Schhluß nur noch Sand übrig beibt.

Wenn man ihn nicht gleich verarbeiten kann, sollte er auf jeden Fall, wie die anderen beiden Kompostberge auch, immer feucht gehalten werden. Es gibt Gärtner, die decken ihn sogar ab. Das habe ich auch schon probiert, aber es tummeln sich dann soviele Tierchen in dem Haufen, die man nicht wirklich überall in seinem Garten haben möchte.

Regenwürmer gehen da kaum noch ran, dafür aber Kellerasseln und andere Käfer. Und die zersetzen die Erde so schnell, daß sie schließlich nutzlos wird.

So habe ich immer genügend Kompost im Garten, ohne diese teuren Papiersäcke zu kaufen, wo man sowieso nicht weiß, was da alles so drin ist.

Hecke oder Gartenzaun?

Die Hecke ist eine wunderbare Alternative zum Gartenzaun!
Eines haben zwar beide gemeinsam: Die Instandhaltung macht immer mal wieder Arbeit.
Ein Gartenzaun muß alle paar Jahre gestrichen werden, auch Reparaturen sind hin und wieder nötig, und wenn der Zaun erst einmal erstellt ist, wird er für lange Zeit unveränderlich da sein.
Die Hecke hingegen kann immer mal wieder umgestaltet werden:
Mal etwas höher, mal niedriger, breiter oder schmaler, und die Formen, die eine Hecke annehmen kann sind eigentlich fast schon unendlich! Hecke oder Gartenzaun? weiterlesen

Hochbeet kaufen

Daß ein Hochbeet im Garten eigentlich nur Vorteile hat, habe ich ja schon in den vorherigen Artikeln erwähnt.
Sie wissen nun, wie ich meine Hochbeete jahrelang selbst aufgebaut habe, und Sie wissen auch, daß ein Hochbeet nach einer gewissen Zeit an Kraft nachläßt und wieder neu aufgebaut werden muß.

Nun ist es aber so (jederfalls bei mir):

Man wird nicht jünger, und der Neuaufbau eines Hochbeetes nach der beschriebenen Vorgehensweise ist doch ganz schön anstrengend.

Als ich vor kurzem wieder einmal ein altes Hochbeet abreißen mußte (es war aus massivem Holz und hat immerhin fast 20 Jahre lang
gehalten), habe ich mir überlegt, einmal die modernen Hochbeete anzusehen, die es derzeit zu kaufen gibt.

Denn immerhin: das Material, das ich bisher immer verwendet habe, ist auch ganz schön teuer geworden, wenn man es im Baumarkt kauft.

Hochbeet Kaufen

Ich war aber ganz schön überrascht, daß ich hier in Berlin kaum ein Geschäft entdecken konnte, das fertige Hochbeete im Angebot hatte. Hochbeet kaufen weiterlesen

Hochbeet einrichten

Egal, ob Sie das Hochbeet selber gebaut haben, eine käufliche Variante bevorzugen oder ein altes Hochbeet wieder neu aufbauen möchten:
Es sind unterschiedliche Lagen nötig, damit das Hochbeet über Jahre seine Wirkung behalten soll.

Das ist zu einem eine verbesserte Wärmezuführung von unten her, aber auch für die Durchlüftung des Bodens und für die Wasserableitung ist es üblich, den Boden in mehreren verschiedenen Schichten aufzubauen.

Dabei hat wieder jeder Gärtner seine eigenen Methoden, aber im Grunde gleichen sie sich dann doch wieder.

Das  Hochbeet einrichten

Meine Methode, die seit vielen Jahren funktioniert, ist folgende:

Zuerst lege ich ganz unten eine Schicht aus groben Zweigen und Ästen, gemischt mit viel Laub, an.
Diese Schicht kann ruhig 30 cm stark sein, denn dieses Material soll ja langsam verrotten und dem Boden von unten her immer wieder Nährstofe zufügen. Hochbeet einrichten weiterlesen

flexi wonder test

Flexi Wonder Testbericht

 

Nachdem meine Frau wieder einmal über den Gartenschlauch gestolpert ist, und ich natürlich „daran Schuld“ war, weil ich

ihn nicht aufgerollt hatte, fiel mir die Werbung ein vom Flexi wonder Schlauch.

Hier gehts zum Flexi wonder Gartenschlauch *

Soll ja alles prima sein, ein Schlauch, der sich selbst zusammenrollt.

 

Aber vorsichtig, wie ich bin, habe ich zuerst einmal nach „flexi wonder Test“ im Internet gesucht.
Nichts gefunden!

Na, dachte ich mir, wie so oft wird es so sein:
Wer zufrieden mit diesem Schlauch ist, bleibt still und genießt seine Errungenschaft.
Wer nicht zufrieden ist, schimpft auch im Internet.

Da ich keine Schimpfer gefunden habe, kann es also sein, daß der flexi wonder vielleicht eine prima Alternative zum
Gartenschlauch ist.

Also habe ich gemessen und mir die mittlere Länge bestellt.

Gartenschlauch flexi wonder
Flexi wonder Gartenschlauch
Bildquelle: amazon*

 

 

flexi wonder gekauft

Die Lieferung kam auch nach einigen Tagen, und ich war gespannt, ob dieser Schlauch wirklich so funktioniert, wie es in

der Werbung gezeigt wurde.

Meine Meinung: flexi wonder test weiterlesen

Hochbeet selbst bauen

Ein Hochbeet selbst zu bauen, ist doch eine ganz schön anstrengende Arbeit.

Viel billiger, als ein gutes Hochbeet zu kaufen, ist es unterm Strich aber auch nicht.

Allerdings hat es den Vorteil, daß Sie alles genau nach Maß anpassen können:
Länge und Breite und die genau richtige Höhe. Außerdemkönnen Sie das selbstgebaute Hochbeet auch in unterschiedlichen Formen anlegen, nicht einfach nur rechteckig oder rund.

Wie baut man nun ein Hochbeet auf?

Da gibt es einige verschiedene Möglichkeiten, mein Nachbar macht zum Beispiel einges anders als ich. Ich möchte nur beschreiben, wie ich das mache. Und das schon seit mehr als 20 Jahren.

Zu beachten ist ja, daß ein Hochbeet nicht ewig hält, nach ca. 5 Jahren ist es „ausgebrannt“, daß heißt, daß es im Innern augelaugt ist und den größten Vorteil der „Wärme und Energie von unten“ nicht mehr bringen kann. Hochbeet selbst bauen weiterlesen

Hochbeet Vorteile

Ein Hochbeet für den Garten

Hochbeete sind keine Erfindungen der Neuzeit, es gibt sie schon seit ewigen Zeiten.
Die Vorteile eines Hochbeetes liegen auch auf der Hand:

1.Gerade wenn Sie inzwischen schon zu der etwas älteren Generation gehören, fällt das ständige Bücken beim
Sauberhalten eines Beetes doch immer schwerer. Dazu kommt noch, daß ein Hochbeet so aufgebaut werden kann,
daß Sie wirklich an jede Stelle ohne Mühe und Verrenkungen herankommen.

2.Was ich auch als wichtig empfinde, ist auch der Schutz der kleinen Pflanzen gegen Schädlinge aller Art.
Von oben kann das Hochbeet prima abgedeckt werden, und zum Schutz von Wühlmäusen wird unten ein Drahtgitter
eingebaut, das allerdings nicht zu feinmaschig sein sollte. Warum, erkläre ich noch einmal später.

3.Das Hochbeet wird in verschiedenen Schichten bestückt, sodaß der Boden optimal geeignet ist, Wärme zu
speichern und durch eine langsame Verrottung immer gute Nährstoffe zu liefern. Das hat natürlich auch den Nachteil,
daß es nach ca. 6-8 Jahren wieder neu aufgebaut werden muß. Daran sollte man beim Aufbau eines Hochbeetes denken:
Es muß möglichst leicht zerlegbar sein.

4.Ein Hochbeet kann mit einer entsprechenden Abdeckung schon sehr zeitig als Frühbeet verwendet werden.
Sie ersparen sich so die Anschaffung eines extra Frühbeetes, das dann die meiste Zeit des Jahres nicht
benutzt wird. Wieder ein riesiger Pluspunkt für das Hochbeet!

Ein Hochbeet hat viele Vorteile

Mit diesem Blog will ich meine Erfahrungen mit Hochbeeten aller Art, die ich meistens selber allein angelegt habe, teilen. Hochbeet Vorteile weiterlesen

Hilfen und Gartengeräte, die in keinem Garten fehlen sollten, erklärt und beschrieben