Gartengeräte und Hilfen

Hilfen und Gartengeräte, die in keinem Garten fehlen sollten, erklärt und beschrieben

Hochbeet einrichten

Egal, ob Sie das Hochbeet selber gebaut haben, eine käufliche Variante bevorzugen oder ein altes Hochbeet wieder neu aufbauen möchten:
Es sind unterschiedliche Lagen nötig, damit das Hochbeet über Jahre seine Wirkung behalten soll.

Das ist zu einem eine verbesserte Wärmezuführung von unten her, aber auch für die Durchlüftung des Bodens und für die Wasserableitung ist es üblich, den Boden in mehreren verschiedenen Schichten aufzubauen.

Dabei hat wieder jeder Gärtner seine eigenen Methoden, aber im Grunde gleichen sie sich dann doch wieder.

Das  Hochbeet einrichten

Meine Methode, die seit vielen Jahren funktioniert, ist folgende:

Zuerst lege ich ganz unten eine Schicht aus groben Zweigen und Ästen, gemischt mit viel Laub, an.
Diese Schicht kann ruhig 30 cm stark sein, denn dieses Material soll ja langsam verrotten und dem Boden von unten her immer wieder Nährstofe zufügen.

Auf diese Schicht kommt eine Mischung aus Häckselgut, das sind meistens Äste und Zweige, aber auch frisches Schnittgut, das ich zerkleinert habe. Dazwischen kann auch abgemähter Rasen untergemischt werden.

Diese Schicht ist so an die 20 cm stark.

Auf diese Schicht kommt der Rasen, den Sie vorher aus der Grundfläche des Hochbeetes abgestochen haben.
Darauf achten, daß das Grüne nach unten zeigt!
Sollte da nichts gewesen sein, reicht auch eine ganz normale Schicht Gartenerde.

Weiter geht es noch einmal mit einer dünnen Schicht aus Laub, und dann kommt bei mir immer meine eigene Komposterde zum Einsatz.

Die erste Schicht besteht aus Kompost, den ich einfach vom Haufen absteche und etwa 20 cm stark auftrage.
Darüber kommt dann bis zur Oberkante des Hochbeetes derselbe Kompost, den ich allerdings mit einem Kompostsieb feiner mache.

Und schon ist das Hochbeet zum Bepflanzen bereit!

Diese schichtweise Aufbau ist auf jedenfall besser, als einfach nur Sand aufzufüllen, das wird Ihnen jeder erfolgreiche Gärtner bestätigen.

Deshalb ist es auch von Vorteil, das der Bau vorher ein wenig geplant wird.
So können Sie die benötigten Materialen schon nach und nach bereitlegen, wenn Sie wissen, was Sie brauchen.

Durch die Verrottung der einzelnen Schichten werden Sie merken, daß der Boden im Laufe des Jahres immer weiter absackt.
Das ist ganz natürlich, deshalb bildet sich oben auch immer wieder Platz, neue Komposterde aufzuschütten.

Vielleicht ist dieser Aufbau bei der Anpflanzung von Blumen nicht unbedingt notwendig, ich benutze meine Hochbeete aber hauptsächlich für Kräuter und Gemüse.
Und da werden Sie erstaunt sein, wie groß der Unterschied im Gegensatz zum Freilandbeet ist!

Vor allem bei der Schädlingsbekämpfung haben Sie es viel einfacher.

Von anderen habe ich gehört, daß die Hochbeete im Sommer viel schneller austrocknen.
Das habe ich bei mir nicht feststellen können, denn durch den schichtweisen Aufbau wird die Feuchtigkeit viel besser gespeichert als bei einem hart gewordenem Freilandbeet.

Ich gieße nur morgens und abends, wie auch sonst alles andere im Garten, und das ist völlig ausreichend.

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